Dieses Interview war bis 13.09.2026 09:00 Uhr freigeschaltet.
In diesem Gespräch wird etwas bewegt, das viele in sich tragen und selten aussprechen: Schuld. Nicht als große Anklage, sondern als leiser Alltagsbegleiter – die kleinen Momente, in denen wir mit uns selbst nicht zufrieden sind.
Arzu öffnet dafür einen sehr persönlichen Raum: den Verlust ihres Sohnes und den Weg, den sie von der äußeren, angsterfüllten Wahrheit zurück zu einer inneren, gefühlten Wahrheit gegangen ist. Bewegt wird die Erkenntnis, dass Wahrheit kein Fakt ist, sondern etwas, das im Herzen spürbar wird – und dass gerade das Schwerste im Leben zum Tor werden kann, freier, präsenter und wahrhaftiger zu leben.
Es entsteht ein Perspektivwechsel auf Mutterschaft, auf Verantwortung und auf die Verbindungen, die wir mit unserer Seelenfamilie eingehen – nicht um zu kontrollieren oder zu retten, sondern um einander zu begleiten. Und es wird die Einladung spürbar, das Dunkle nicht abzuwehren, sondern liebevoll zu integrieren, weil genau darin die Rückkehr zum wahren SEIN liegt.
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